Innovationsland Schweiz

 

Nationalrat Ruedi Noser

Ruedi Noser Nationalrat

 Am 3. August hat die FDP.Die Liberalen ihre Innovationsstrategie der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesem Blog hat die FDP allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich zur Strategie zu äussern, Forderungen offen zu diskutieren und eigene Vorschläge einzubringen. Die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung wurde rege genutzt. Bis Dato sind gut 400 Kommentare eingegangen!

Im Namen der FDP.Die Liberalen möchte ich an dieser Stelle allen “Bloggerinnen” und “Bloggern” für die vielen interessante Beiträge und die angeregten Diskussionen danken. Ihre Kommentare bilden für uns eine wichtige Arbeitsgrundlage.

Den Abschluss der inhaltlichen Arbeit bildet die Delegiertenversammlung der FDP.Die Liberalen vom 17. Oktober in Stans. Sie sind herzlich dazu eingeladen, der Verabschiedung der Innovationsstrategie an diesem Tag als Gast beizuwohnen. (Anmeldungen an: anita.ehrsam@fdp.ch)

Danke für Ihr Engagement!

Wirtschaftswachstum und Wohlstand: 40‘000 neue Arbeitsplätze

Seit langem belegt die Schweiz einen Spitzenplatz als Standort für Innovation. Mit enormem Aufwand versuchen jedoch Konkurrenzländer, ihre Attraktivität als Standorte für Innovation zu steigern. Sie machen der Schweiz ihren Spitzenplatz streitig.

Für die FDP.Die Liberalen steht fest: Auch in 20 Jahren soll die Schweiz zu den fünf innovativsten Ländern der Welt gehören. Wir müssen uns gemeinsam für dieses Ziel einsetzten – handeln wir jetzt!

Die FDP präsentiert eine Innovationsstrategie mit mutigen und weitsichtigen Forderungen. Damit schaffen wir ein Innovationsland Schweiz mit 40‘000 neuen Arbeitsplätzen, in dem sich Neugier, Kreativität und Unternehmertum frei entfalten können.

 

Zeitplan: Am 3. August 2009 wird die Innovationsstrategie in die parteiinterne Vernehmlassung geschickt. Die Delegiertenversammlung wird die Strategie am 17. Oktober 2009 diskutieren und verabschieden.

Zu den wichtigsten Forderungen gehören:

0,5% des Pensionskassenkapitals für die Finanzierung von Startups

0,5% des Pensionskassenkapitals sollen in die Finanzierung von Startups fliessen. Dies eröffnet mehr Jungunternehmen den Weg zum Erfolg. Für die Pensionskassen lohnen sich solche Investitionen. Die Rendite der von der ETH betreuten Startups lag von 1998 bis 2007 im Durchschnitt bei 20-25% pro Jahr.

Eine Arbeitsbewilligung für die besten Nicht-EU-Hochschulabsolventen

Das beste Drittel aller Absolventen der renommiertesten Universität ausserhalb der EU soll automatisch eine Arbeitsbewilligung erhalten. Damit sichert sich die Schweiz die hervorragenden Talente und behebt den Mangel an Fachkräften.

Gesetzliche Grundlagen für eine Förderung des Forschungsstandorts

Es braucht nationale gesetzliche Grundlagen zur Förderung des Forschungsstandortes Schweiz. Diese ermöglichen Projekte wie den Innovationspark Dübendorf und eine Marketingkampagne, welche potentielle Partner von den hervorragenden Qualitäten der Schweiz überzeugt.

Freihandelsabkommen mit China

Mit einem Freihandelsabkommen mit China ermöglichen wir der Schweizer Wirtschaft, ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen auf dem grössten Inlandsmarkt der Welt erfolgreich zu verkaufen.

Maximaler Abzug von Spenden bei der Bundessteuer auf 40% erhöhen

40% einer Spende an eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in der Schweiz sollen von der Bundessteuer abgezogen werden können. So können sie innovative Projekte noch besser fördern.

Die Osec soll ihre Beiträge effizienter für die internationalen Messeteilnahme von KMU einsetzen

Osec soll einen grösseren Teil ihres Budgets für die Teilnahme von KMU an internationalen Messen einsetzen. Heute ist vielen KMU der Zugang zu den wichtigen Messen wegen fehlender personellen und finanziellen Ressourcen kaum möglich.

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