Gesellschaft

1. Freihandelsabkommen

Stärke: Die kulturelle und sprachliche Vielfältigkeit

Die Schweiz ist ein kulturell und sprachlich vielfältiges Land. Unsere Vergangenheit hat uns Respekt gegenüber anderen Werten und Ansichten gelehrt. Damit gelingt es uns, erfolgreich auf dem Weltmarkt tätig zu sein.

Schwäche: Die nationale Abschottung

Weltoffenheit ist eine Voraussetzung für jede Innovation. Die Tendenz der nationalen Abkapselung schwächt die Innovationskraft der Schweiz. Aufgrund des kleinen Heimmarktes, sind viele Schweizer Unternehmen darauf angewiesen, ihre Produkte und Dienstleistungen in Europa und der ganzen Welt verkaufen zu können. Deshalb brauchen sie einen möglichst freien Zugang zu den Weltmärkten.

Forderung 1: Freihandelsabkommen mit China

Forderung 2: Freihandelsabkommen mit weiteren Wirtschaftsnationen

2. Vertrauen in Technologie

Stärke: Pioniergeist und Kreativität der Schweizer

Pioniergeist und Kreativität sind ein fester Bestandteil der Schweizer Kultur. Schon früh haben Unternehmer wie Alfred Escher, Johann Rudolf Geigy und Charles E.L. Brown mit viel Mut und Ideenreichtum Unternehmen aufgebaut, deren Produkte und Dienstleistungen bis heute zum Wohlstand unseres Landes beitragen. Auch jetzt noch versetzen Schweizer Glanzleistungen wie das Solar Impulse Flugzeug von Bertrand Piccard oder der Katamaran Alinghi von Ernesto Bertarelli die Welt ins Staunen.

Schwäche: Skepsis der Gesellschaft gegenüber neuen Technologien

Die Offenheit einer Gesellschaft gegenüber technologischen Entwicklungen ist eine Voraussetzung für Innovation. Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Skepsis der schweizerischen Bevölkerung gegenüber neuen Technologien (z.B. Gentechnologie bei Pflanzen oder Stammzellenforschung) feststellbar. Die öffentliche Aufmerksamkeit fokussiert sich oft auf mögliche Risiken und vernachlässigt das enorme Zukunftspotenzial dieser Technologien.

Forderung 3: Die Bevölkerung mit Projekten wie Science et Cité für neue Technologien begeistern

3. KMU und Grossunternehmen

Stärke: Durchmischung der Wirtschaft

Die Schweizer Wirtschaft ist eine vielseitige Mischung von KMU und Grossunternehmen. Von 299‘000 registrierten Unternehmen sind 298‘000 KMU und nur ca. 1000 Firmen haben mehr als 250 Angestellte. Dies schafft Ausgleich und Stabilität.

Stärke: Multinationale Grossfirmen

Eine wichtige Rolle kommt hierzulande multinationalen Grossunternehmen zu. Sie kommen für 35% des schweizerischen BIP auf. Zwischen 1997 und 2006 wuchsen sie mehr als doppelt so schnell wie die restlichen Sektoren der Schweizer Wirtschaft und schufen über 140′000 neue Arbeitsplätze. Dank den international aufgestellten Grossunternehmen bekommen auch die vielen KMU einfacher Zugang zum Weltmarkt. Multinationale Grossunternehmen wählen aufgrund der hervorragenden Infrastruktur (Flughäfen Zürich und Genf, öffentliche Verkehrsmittel), der persönlichen und rechtlichen Sicherheit und der hohen Lebensqualität die Schweiz als Geschäftsstandort.

Schwäche: Abwanderung der multinationalen Unternehmen

Der globale Markt zwingt multinationale Unternehmen, ihren Standort permanent zu überprüfen. Wenn die Schweiz im Standortwettbewerb mit anderen Ländern nicht Schritt hält, besteht die Gefahr, dass ein erheblicher Teil der Schweizer Wirtschaft verloren geht.

Forderung 4: Die Schweiz als Hauptsitz für multinationale Konzerne der BRIC Staaten