1. Freihandelsabkommen mit China

Zur Stärkung der Schweizer Wirtschaft fordert die FDP.Die Liberalen ein Freihandelsabkommen mit China zur Stärkung der Schweizer Wirtschaft. China wird in Zukunft zu den wichtigsten Wirtschaftsnationen gehören. Ein Freihandelsabkommen ermöglicht der Schweizer Wirtschaft, ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen auf dem grössten Inlandsmarkt der Welt zu verkaufen.

18 Kommentare

  1. 1

    Einverstanden.

  2. 2

    Vendre quel produit suisse en Chine? Et est-ce que la Chine aura également la possibilité de vendre encore plus ces produits chez nous? Pourquoi pas promouvoir plus la vente de nos produits en Suisse. Pensons également à l’écologie, le fait d’exporter aussi loin va augmenter la polution dans le monde.

    Proposition:
    Le mieux par exemple cela serait d’exporter nos sociétés en Chine pour produire directement nos produits sur place, cela permetra également un développement durable de nos sociétés suisses.

    Pour précision, je ne suis d’aucun partie politique suisse.

  3. 3

    Meiner Meinung nach wichtiger als eines mit den USA

  4. 4

    Streichen. Freihandel kann es nur mit Ländern geben, wo die Wirtschaft auch frei ist. Nur wo Angebot und Nachfrage frei spielen, sind auch die Preise frei. Und nur bei freien Preisen gibt es einen fairen Wettbewerb. Nach wie vor interveniert der chinesische Staat heftigst in seine Wirtschaft.

  5. 5

    Die Forderung nach einem Freihandelsabkommen mit der Volksrepublik China weckt in mir zwiespältige Gefühle.
    Vereinbarungen treffen, Abkommen abschliessen kann man meines Erachtens nur mit Psrtnern, die darunter dasselbe wie wir verstehen.
    Ein Abkommen kann ja nicht nur eine einspurige Angelegenheit sein, sondern es bedeutet ein Nehmen und Geben. Ob China dafür tauglich sei, ist immerhin zu fragen.

  6. Christian Bütikofer
    Mittwoch, 19. August 2009 11:05
    6

    Freiheit durch Handel! absolut richtig und SEHR wichtig. Wer das nicht versteht, muss sich fragen, ob er politisch in der FDP am richtigen Ort ist.

    Das heisst NICHT, dass man parallel den Chinesen nicht auf die Finger schauen und auch klopfen soll hinsichtlich ihrer Menschenrechtslage etc. Das kann man als wichtiger Handelspartner viel besser!

  7. 7

    Die FDP muss sich bewusst sein, was sie mit solchen Vorschlägen erreicht. Ein Freihandelsabkommen mit China tönt medienwirksam. Durchkommen wird es kaum.

    Ich glaube, eine Mehrheit der Schweizer sieht mit sehr gemischten Gefühlen nach China. Schlagworte:
    -Preisdumping
    -Menschenrechte
    -Umweltschutz
    -Tibet

    Nun die Frage, was nutzt es der Partei, einen solchen Vorschlag zu machen?
    Persönlich bin ich überzeugt, dass er kontraproduktiv ist.

  8. 8

    unbedingt…. ist eines der wichtigsten Länder

  9. 9

    @Christian Bütikofer
    Freiheit durch Handel. Mag stimmen. Aber auch mit dem Kopf durch die Wand?

  10. 10

    Auf jeden Fall eine gute Idee. Die Schweiz verkauft in China derzeit mehr als China in der Schweiz und die beiden Volkswirtschaften ergänzen sich ideal, man konkurriert sich fast nirgends: Die Schweiz produziert hochwertige Nischenprodukte sowie Luxusgüter, während China vorallem eher günstige Massenprodukte herstellt und auf Serienproduktion setzt.

    Von einem Freihandelsabkommen würden beide Seiten extrem profitieren - und die schweizerischen Hersteller könnten sich in China noch besser etablieren.

  11. 11

    Prinzipiell sind Freihandelsabkommen wünschenswert und machen langfristig auch Sinn.
    Wenn mann jedoch einzelne Länder rausnimmt und solche Abkommen anstrebt sollte die Wahl vorsichtig getroffen werden.

    Sicher kann nicht nur die Grösse und die wirtschaftlichen Aussichten der Gradmesser
    für das Abschliessen eines Freihandelsabkommens sein.
    Wenn die Schweiz solche Abkommen weiter forcieren will, und das wäre sicherlich sehr zu wünschen, müssten Signale ausgesandt werden, dass mit allen Ländern welche dies auch selbst wünschten, verhandelt wird.
    In so einem Fall wäre dann aber trotzdem China wohl eines der letzten Länder wo die Schweiz mit gutem Gewissen (Stichwort: Menschenrechte insbesondere Kinderausbeutung, Todesstrafe, Freie Meinungsäusserung etc.) ein betr. Abkommen abschliessen könnte.

    Wenn wir Freisinnigen Liberalen auf nationaler Ebene solche Postulate einbringen müssten doch wohl minimalste liberale ehtische Werte miteingefordert werden.

    Hansruedi Weil St.Gallen

  12. 12

    Ein Anliegen dieser Art kann nur gelingen, wenn die Menschen offene und umfassende Informationen über das Thema erhalten, und die Vor- und Nachteile abschätzen können. Im Fall einer Abstimmung würden wir die Vorzüge der Handelsmöglichkeiten beschwören, die SP die Menschenrechtslage ins Spiel bringen, die Grünen über die Umweltverschmutzung jammern und die SVP hätte einfach Angst vor den Chinesen. Der Stimmbürger hört auf jenen, der am lautesten ruft, respektive was ihn am meisten besorgt. Mit dem Geschäft in China kann man ihn wohl kaum locken.

    Ich würde mich auf Themen beschränken, die gute Wahlchancen haben und welche die Schweizer Stimmbürger direkt interessieren. Dass zum Beispiel Putzfrauen einfach und unbürokratisch selbständig sein können. Wenn der Staat nicht von vornherein davon ausgehen würde, dass jeder prinzipiell angestellt ist, gäbe es diese leidige Diskussion um die Schwarzarbeit nicht. Dies wäre ein Thema, das jeden, der eine Putzfrau hat, beschäftigt.

    Die Forderungen allgemein wirken auf mich wie Forderungen von Leuten, die sich darauf beschränken, Geld zu horten, zu verteilen und zu mehren. Ich denke nicht, dass sich damit mancher Stimmbürger ködern lassen wird. Anstatt vorzurechnen, wieviel wo investiert werden soll, würde man besser beschreiben, was das Problem ist, und wie wir es zu lösen gedenken. Wenn wir hier aufgrund guter Ideen offene und umfassende Informationen liefern, die nachvollziehbar und verständlich sind, wird das Thema auch für den Stimmbürger zum Thema, das ihn direkt angeht. Damit nutzen wir sowohl der Partei, als auch dem Land am meisten.

  13. Peter Wolfensberger
    Donnerstag, 20. August 2009 8:59
    13

    Es steht ausser Frage, dass ein Freihandelsabkommen mit China das Ziel sein muss. Dafür gibt es aber Voraussetzungen, die unbedingt erfüllt sein müssen. Zum Beispiel die Rechtssicherheit, die in China heute völlig fehlt. Was heute gilt, ist morgen bereits wieder anders - der reine “Wilde Westen”. Ein Spezialfall der Rechtssicherheit ist der Patentschutz. Auch wenn es der Mentalität der Chinesen nicht entspricht: das Stehlen von Ideen muss hart bestraft werden. Und schliesslich sind die Hindernisse im Zahlungsverkehr zu beseitigen. Es darf nicht sein, dass ich, bei enormen Gebühren versteht sich, für eine Geldüberweisung in die Schweiz ein Jahr brauche. In allen diesen Punkten liegt China in der Steinzeit und die Schweiz in der Zukunft. Bei einem solchen Gefälle kann ein Freihandelsabkommen nicht funktionieren.

  14. 14

    Solange die Schweiz beim Abschluss eines solchen Freihandelsabkommens weder für sie nachteilige Forderungen eingehen muss noch nach unserem Kulturverständnis in China existenten Misständen (Bspw. Menschenrechte) aktiv Vorschub leistet oder diesbezügliche Akzeptanz signalisiert, ist der Punkt nach dem Motto “Nutzts nichts, so schadets nichts” zu befürworten.

  15. 15

    @Christian Frei

    Ich pflichte Ihnen voll und ganz bei.

  16. 16

    Natürlich sollte das gemacht werden !
    Ich hoffe aber dass dann nicht die in CH alles und jedes bestimmende Agro-Lobby sich auch da wieder quer legt.
    Die Chinesen haben ja selnst keine gute Milch…..

  17. 17

    Meiner Meinung nach sollte sich die Schweiz dezidiert für die internationale Erzielung eines hohen Niveaus in den Bereichen Arbeitnehmerschutz und Klimaschutz einsetzen. Dies bedingt, dass auf Freihandelsabkommen mit Ländern, die diese Ziele nicht auch verfolgen, verzichtet werden muss.

  18. Johnny Löwenberger
    Freitag, 16. Oktober 2009 14:30
    18

    Freihandel ist mit jedem Staat anzustreben, Menschenrechtsverletzungen sind klar abzustrafen.
    Damit beides funktioniert, gilt es als Konsument und auch als Schweizer Unternehmer Verantwortung zu übernehmen. Leider ist dies nicht immer gegeben, oft auch durch ungenügende Ursprungsbezeichnungen nicht möglich.
    Deshalb ist mit Volkswirtschaften wie China wohl ein schrittweises Vorgehen angebracht:
    tit4tat

Kommentar abgeben