3. Die Bevölkerung für neue Technologien begeistern

FDP. Die Liberalen fordert, dass Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ihre Verantwortung wahrnehmen und vermehrt den Dialog mit der Gesellschaft suchen. Aktionen der Stiftung Science et Cité (Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog) haben Vorbildcharakter. Sie tragen dazu bei, der Gesellschaft die Chancen neuer Technologien aufzuzeigen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihnen zu fördern.

13 Kommentare

  1. 1

    Das ist aufgrund heterogener Meinungen gar nicht möglich. Es werden Wischiwaschi-Clübchen gebildet, die nichts bewirken, jedoch viel kosten.

  2. 2

    Im übrigen widerspricht dieses Ansinnen einer liberalen Politik (Beeinflusslung).

  3. 3

    Sehr begrüssenswertes Ziel, v.a. der “verantwortungsvolle Umgang”. Allerdings ist das ein bestehendes Bundesrats-Ziel, an dessen Umsetzung gearbeitet wird.

  4. 4

    Saurer sagt zurecht: Es werden Wischiwaschi-Clübchen gebildet, die nichts bewirken, jedoch viel kosten.

  5. 5

    Ich finde das dringend notwendig. Die Bevölkerung nimmt neue Technologien nur sehr oberflächlich wahr. Sie wird dadurch zum Spielball von Interessengruppen, weil das Wissen zur Beurteilung fehlt. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung durch die Medien besser aufgeklärt wird. So können im privaten Bereich fundierte Entscheidungen getroffen werden und man muss sich nicht auf windige Experten verlassen, die nur ihr Eigeninteresse oder das ihres Arbeitgebers vertreten (siehe Thema erneuerbare Energie).

  6. Christian Bütikofer
    Mittwoch, 19. August 2009 11:14
    6

    Technologien, welche den Menschen Nutzen bringen, setzen sich heute rasant durch. Der Mensch ist heute viel näher an der Technologie als früher. Wer kennt einen Jugendlichen, der in seinem privaten Bereich keinen Ipod, kein Handy, kein Internet mit Facebook etc. nutzt? Die vermeintliche Technikfeindlichkeit ist eher eine gesunde Skepsis. Der Staat macht schon viel zu viel in Kommunikation und Beeinflussung seiner Bürger. Die Leute können selber denken, vergessen wir das nicht, und je mehr Geld wir für unsinnige PR-Übungen ausgeben, desto mehr Steuern müssen sie zahlen!

    Mir schiene eine Forderung der FDP nach einer rigorosen Begrenzung der PR-Tätigkeiten gerade des Bundes sehr viel sinnvoller.

  7. Patrick Burgermeister
    Mittwoch, 19. August 2009 11:31
    7

    Eine mutige Formulierung der FDP: “die Bevölkerung begeistern”!
    Gerade in einer Zeit der Zukunfts- und Technologieangst(macherei), Vollkasko-Mentalität und Regulierungswut ein erfrischender Kontrapunkt. BRAVO!

  8. 8

    “Beeinflussung” junger suchender Menschen kann doch in keiner Weise abträglich sein. Ohne eine gleichberechtigte und -wertige Information über die wirklich wertschöpfenden Berufsmöglichkeiten wird eine noch gesunde Volkswirtschaft zum Absturz gedrängt.

  9. 9

    Tönt gut, ist aber ein Thema, dass nicht wirklich sexy ist. Die meisten Leute wollen sich doch nicht begeistern lassen. Das tönt für mich nach dem Slogan, “Der Aufschwung beginnt im Kopf”. Der ist auch gut, aber halt nicht good enough.

    Die Menschen haben Angst vor Veränderungen, nicht alle zugegeben, aber viele. Neue Technologien bergen Gefahren. Hier ist die Wirtschaft gefordert, diese ernst zu nehmen. Heute werden viele ausgelacht, wenn sich nach strahlungsarmen Handys erkundigen. Was ist mit der Nanotechnologie, droht uns da eine neue Aspestkrise etc. Das sind Fragen, die beantwortet werden müssen, von der Politik. Begeistern lassen sich die Leute von alleine, wenn die Technologie stimmt.

  10. 10

    Dies ist ein sehr wichtige Punkt. Ich denke an der fehlende Ingenieure. Schon in der Primarschule und oberstufen sollte unsere Lehrer motiviert werden sich positiv zu der technologie zu aüssern. Der Anteil der Frauen in der technische Beruf soll in der Schweiz auch erhöht werden.

  11. 11

    Begeisterung für Technik und Technologien kann am besten bei Kindern geweckt werden. Es sollte kein Volksschullehrplan mehr geben, in welchem nicht im Lehrplanteil Sachunterricht für die Gebiete Technik und Berufswelt Lernziele formuliert werden. Im Harmos-Projekt wäre noch Gelegenheit dazu, dieses Anliegen einzubringen.

  12. 12

    Wenn neue Technologien Sinn machen (sprich Vorteile bringen) und zahlbar sind stellt sich die Begeisterung automatisch ein. Das Bessere ist der Feind des Guten!

  13. 13

    Die Schule hat hier einen Auftrag. Naturwissenschaften und Technikwissenschaften sind Themen die wieder vermehrt in den Unterricht gehören. Die diffusen Technikängste in breiten Kreisen muss man nur an der Wurzel packen. Wer versteht hat keine Angst sondern ist vorsichtig

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