4. Hauptsitz für Konzerne der BRIC-Staaten

FDP.Die Liberalen fordert, dass die Hauptsitze der multinationalen Konzerne der BRIC Staaten gezielten Massnahmen der OSEC in die Schweiz geholt werden.

6 Kommentare

  1. 1

    Diese Forderung ist berechtigt und zu begrüssen. Allerdings soll dabei nicht nur der steuerliche Effekt im Vordergrund stehen, sondern die umfassende Standortqualität der Schweiz: Rechtssicherheit, Forschungs- und Bildungsniveau und -system, Vielsprachigkeit, Qualität als Testmarkt, Personenfreizügigkeit, kulturelles Klima und Angebot, landschaftliche und klimatische Vielfalt und Schönheit usw. Es sind jedoch nicht nur Hauptsitzfunktionen (Stabsleute, Juristen, Compliance) anzusiedeln, sondern auch ein Kern von schweizerischem Inhalt in den Bereichen Forschung, Corporate Development, Human Resources, Operations, Procurement, Marketing bis hin zu Produktion.

    Warum eigentlich nur die BRIC Staaten? Noch viel interessanter können die Next 11 staaten sein!

    Keine Illusionen bitte: die Ansiedlung von Firmen ist hartes Geschäft und erfodert auch entsprechend qualifizierte Ressourcen auf den Stufen Bund und Kantone. Das sind nicht Beamte und Papierproduzierer, sondern gewandte Geschäftsleute und Macher.

  2. Thomas Zollinger
    Montag, 3. August 2009 16:16
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    Ich gehe davon aus, dass hier mit netto 40′000 Arbeitsplätzen gerechnet wird, welche nicht durch Inländer besetzt würden. Das bringt ein weiterer Ausbau der Infrastruktur, weitere Dezimierung des Lebensraums, weitere Überlastung des Verkehrs, weitere Reduktion der immer so hochgelobten Lebensqualität (Lebensqualität ist nicht nur monetär definiert). Geht die Rechnung unter dem Strich auf? Können wir das bezahlen?

    Wirklich innovativ wäre es, anstatt permanent das BIP mit Bevölkerungswachstum zu erhöhen, die Ausgaben zu kürzen!

  3. 3

    Ich bin gegen solchermassen aktivistische Politiken. Es genügt, bessere Rahmenbedingungen zu erwirken als sie die Konkurrenzstaaten haben.

  4. Hans-Rudolph Jenny
    Dienstag, 4. August 2009 9:00
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    Im vollem Umfang stimme ich Herrn Martin Kaufmann zu. Doch leider hat es ein kleiner Schönheitsfehler! Die Arbeitende Bevölkerung wird in allen Sparten bevorzugt behandelt, während ältere Menschen, Rentner und Rentnerinnen immm er den Nachteil haben, dass diese Gruppe aufs dem Abstellgleis sein soll. Doch gerade diese Gruppe weisst doch ein Potential aus, dass sicher eine weitere Möglichkeit vorhanden ist, diese noch am Arbeitsprozess oder Ressourcen Verarbeitung noch kurz Einsätze zu leisten. Ansonsten Droht die Isolation, Deppression und die Armut. Ist das die Zukunft der Schweiz????? Gruss H.-R.Jenny

  5. 5

    Versuch ist es Wert :-)

  6. 6

    Stimmen Bedürfnisabdeckung und Standortqualität kommen Interessierte automatisch (Allokationsfunktion). Pro aktives Nachhelfen ist legitim und wenn obendrein eine Wertschöpfung resultiert spricht nichts dagegen, ergo: Versuchen.

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