17. Arbeitsbewilligung für die besten Nicht-EU-Hochschulabsolventen

Der Schweiz muss es gelingen, die besten Köpfe für sich zu gewinnen. Hierfür sind entsprechende Anreize zu schaffen. Denkbar ist beispielsweise die Vergabe einer Arbeitsbewilligung an das beste Drittel aller Absolventen der renommiertesten Universität ausserhalb der EU. Mit diesem klaren Bekenntnis zu Leistung und Exzellenz wird die Schweiz ihre Position im internationalen Standortwettbewerb festigen und ihre Innovationskraft weiter stärken können.

17 Kommentare

  1. 1

    Ausländische Absolventen unserer Hochschulen (HSG, ETH, EPFL, Uni Zürich etc.)sollten nach erfolgreichem Studienabschluss automatisch eine (evt. befristete)Arbeitsbewilligung erhalten. Dies ist für die Innovationskraft unseres Landes enorm wichtig! KW

  2. 2

    Sicher, bitte sofort! Leider eher Utopie bei der jetzigen politischen Lage. Mir persönlich sind einige Doktoranden, Praktikanten und auch Studenten bekannt, die von der Fremdenpolizei als potentielle Verbrecher behandelt wurden. Genau diese Leute bilden in ihren Heimatländern die zukünftige Elite. Und die dauernden SVP-Ausländerhetzkampagnen sorgen ebenfalls nicht für eine positive Einstellung gegenüber der CH. Um die besten Köpfe zu behalten, brauchen wir mehr als nur Arbeitsbewilligungen.

  3. 3

    Einverstanden.

  4. 4

    sofern das beste Drittel der nicht-EU Studenten sich auch im gesamten besten Drittel befinden, eine gute Sache.

  5. 5

    Solange es jedesmal ein Fight mit dem Steueramt ist, eine selbstbezahlte Ausbildung von den Steuern ab zu ziehen, sehe ich nicht ein wieso, ich hier mit mein Steuergeld die eigene Konkurenz fuer die Abzocker in der Chefetage supporten soll.

  6. 6

    Warum ist das erstgenannte Bildungsziel der FDP nicht die eigene Jugend? Die Ansiedelung Hochbegabter aus der ganzen Welt mag eine gute Idee sein, aber doch wohl NACH der Förderung unserer eigenen Kinder!

  7. 7

    Wenn man bei jedem Einzelfall das Ranking der jeweiligen Uni anschauen muss um herauszufinden, ob die Person in den besten Drittel gehört, so führt dies zu (zu) viel administrativem Aufwand. Zudem haben nicht alls Unis Rankings und die Gefahr, einem gefälschten Ranking aufzusitzen, ist auch nicht zu unterschätzen.

    Besser wäre es m.E., wenn Schweizer Arbeitgeber für die Anstellung eines Hochschulabsolventen von ausserhalb der EU eine Prämie auf den sonst üblichen Lohn bezahlen müssten, die Person jedoch im Gegenzug das Recht auf eine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung bekäme. Diese Prämie würde jedoch nicht an den Arbeitnehmer ausbezahlt, sondern käme der Bildung in der Schweiz zu Gute (der Arbeitnehmer erhält den sonst üblichen Lohn). So würde sich für die Arbeitgeber die Rechtssicherheit schon kurzfristig erhöhen (klare Spielregeln, hohe Planungssicherheit ohne lange Bewilligungsverfahren mit unsicherem Ausgang) und gleichzeitig würde mehr Geld für Bildung zur Verfügung stehen, welches das Potential und die internationale Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessern würde.

  8. 8

    Favorisons les échanges de diplômés! Accueillons les meilleurs et envoyons les nôtres répandre notre savoir dans d’autres pays où d’autres technologies sont développées. L’échange de savoir ne peut être que bénéfique pour chacun.

  9. Christian Heydecker
    Mittwoch, 5. August 2009 13:07
    9

    Diese Massnahme ist so einfach wie genial! Eine innovative Idee für mehr Innovation…

  10. Christian Bütikofer
    Mittwoch, 19. August 2009 10:58
    10

    Ich finde die Idee bestechend, einfach und symbolisch für eine offene Schweiz. Ob sie Wirkung zeitigt, ist nicht so sicher. Aufpassen muss man in jedem Fall, damit nicht die Verwaltung aus einer einfachen Idee wieder ein bürokratisches Monster gebiert.

  11. 11

    Mit den Arbeitsbewilligungen bin ich einverstanden. Dass wir damit Innovation bewirken, bezweifle ich allerdings.

    Es gibt ein Buch namens “Oxford Handbook of Innovation”. Auf Seite 8, wird dort dargestellt, dass Innovation nicht linear und kausal durch die Kette Forschung, Entwicklung, Produktion erzwungen werden kann. Innovation beruht mehrheitlich auf anderen Mechanismen. Es ist also zu einfach, zu denken, dass mit dem Import der best brains Innovation erzwungen werden kann. Innovation beruht auf teilweise banalen Mechanismen, wie genauem Hinschauen und gut Hinhöhren (z.B. in den Markt hinein, Kunden etc.). Die BBC hat den LCD-Bildschirm entwickelt, aber niemand hat sich dafür interessiert. Eine der ersten Quarzarmbanduhren, war eine Schweizerentwicklung aber niemand war innovativ genug, zu erkennen, was da für Juwelen auf dem Tisch lagen.

  12. 12

    Das Kriterium, dass die besten absolventen
    an ausländischen Unis automatisch einmal mehr priviligiert werden,scheint mir sehr
    fragwürdig. Sind denn die Studenten mit den
    besten Zensuren auch wirklich für die Schweiz die wichtigsten?
    Es ist sicherlich gut und wichtig, dass wir
    aus der ganzen Welt viele gute junge Akademiker für schweizer Arbeitgeber begeistern. Nur bitte überlasst die Kriterien
    in gutem Lieberalen Sinn und Geist den Arbeitgebern. Bitte keinen Numerus Klausus
    für die Arbeitswelt!

    Hansruedi Weil

    St.Gallen

  13. 13

    Herr Weil bringt es auf den Punkt mit der Frage; “…besten Zensuren auch wirklich für die Schweiz die wichtigsten?”

  14. 14

    Finde ich eine gute Idee. Umsetzen!

  15. 15

    Haben wir in dem Bereich Aufholbedarf und gegenüber wem?

  16. 16

    Dass man sich nicht nur auf die EU beschränkt ist zu loben (!). Wenn diese Leute in der Schweiz studiret haben, o.k., aber wie kann man einen Vergleich betr. Abschluss machen ? Der Begriff “Hochschule” ist doch heute “Gummi” ! Meinen sie es sollen Stufe Bachelor, oder nur Masters, oder nur Doktoren “berücksichtigt” werden ?? Und wie vergleicht sich so was mit einem Studium in Sofia oder Addis Ababa, etc. ?
    Mir wäre lieber, man würde Massnahmen offerieren, damit unsere eigenen Jungen mehr technische Berufe ergreifen, als nur die “soft and easy ones” (Bildung, Soziologen, etc, etc)
    oder nur die lukrativen (Juristen etc. von welchen wir bereits viel zu viel haben !).

  17. 17

    Die Forderung ist schwierig umzusetzem. Problematisch wird es dann, wenn in der
    Schweiz auf diesem Weg gute Leute
    beschäftigt werden, die in sog. Entwick-
    lungsländern dringend benötigt werden.

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