22. Stärkung der dualen Berufsausbildung

Die Schweiz verfügt über ein breites Spektrum an Fachkräften auf allen Qualifikationsebenen. Diese Vielfalt an Anforderungsprofilen und Berufsabschlüssen gilt es aktiv zu verteidige und zu erhalten. Jedes Diplom hat dabei seinen Wert und darf nicht gegen ein nächst höheres Diplom ausgespielt werden. Der Bundesrat ist mit der Ausarbeitung eines Massnahmenplans zu beauftragen, wie die Berufsbildung in seiner Breite wieder gestärkt werden kann. Aufgrund ihrer Ausgangslage muss die Schweiz hier ihren eigenen Weg gehen und darf sich nicht zu stark an den ausländischen Systemen orientieren.

8 Kommentare

  1. 1

    Die Bildung - egal welcher Art - muss nicht weiter administriert, sondern ent-administriert werden.

    Die FDP neben dem Schuh…

  2. 2

    Schoen schoen. FH ist zwar auf dem Papier gleichwertig wie Uni aber die Unis und ETHs bauen trotzdem neue Huerden ein wenn man da als FHler einen Kurs besuchen will. Erst mal da ausmisten bevor man weiter werkelt.

  3. 3

    Ein absoluter Erfolgsfaktor der Schweiz während vieler Jahrzehnte war, dass das schweizer “Mittelmass” besser war als das des Auslandes (z.B. ein schweizer Mechaniker war im durchschnitt fachlich eine Spur besser als ein ausländischer Berufskollege). Ich bin überzeugt, dass diese vielen Leute in der Mitte viel zum wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz beigetragen hat. Zu diesem Potential muss man Sorge tragen und diesen Vorteil nicht einfach leichtfertig auf’s Spiel setzen. Darum ja zu diesem Vorschlag.

  4. Hansjörg Lüscher
    Mittwoch, 19. August 2009 18:06
    4

    Die duale Berufsausbildung ist im Vergleich zur Berufsausbildung im benachbarten und fernen Ausland eine der Stärken unserer Schweiz. Sorgen wir dafür, dass die Grundausbildung in jedem Beruf den Weg zur beruflichen Weiterentwicklung (Berufsmaturität, FH, Hochschule) freimacht und die Bologna-Reform auch in der Praxis durchgesetzt wird.
    Aus diesem Grund befürworte ich die an den Bundesrat gerichteten Forderungen.

  5. 5

    Seit einigen Jahrzehnten werden zuviele Jugendlich durch die Gymnasien geschleust, die nachher an den Hochschulen versauern. Der Weg über die Berufslehre und der leichtere Zugang über Berufsmaturitäten zu Hochschulen könnten die Berufslehre wieder attraktiver machen und den Hochschulen motivierte, lernwillige Absolventinnen und Absolventen bringen, die über den gymnasialen Weg nur mässige Studenten abgeben würden. Die Industrie könnte diese Entwicklung fördern, wenn sie Absolventen mit Universitätsabschluss und Abschlüssen von Technischen Hochschulen lohnmässig gleich behandeln würde.

  6. 6

    Ralph bringts auf den Punkt. Umsetzen!

  7. 7

    Die Stärkung erfolgt durch mehr Lehrstellen! Teilweise ist sogar der Übertritt ins Gymnasiums einfacher als eine gute Lehrstelle zu finden.

  8. 8

    Ja dann soll der Bund aber nicht Vorschriften erlassen die Alles regeln, wie zum Beispiel die Zulassungsbeschränkung zum FH Master (Sparmodell) oder die die Beschränkung der Credits für den Bachelor (Sparmodell)

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