29. Forschungsfreiheit statt Moratorien
Die Schweiz braucht gesetzliche Grundlagen für die Forschung, welche die Forschungsautonomie wahren und der Bedeutung der Forschung für die Gesellschaft Rechnung tragen. Die Forschungsfreiheit ist im Interesse der Gesellschaft und soll nicht aus partikularen Interessen eingeschränkt werden. Anstelle von blinden Verboten braucht es vernünftige Rahmenbedingungen. Moratorien – gerade in höchst zukunftsträchtigen Bereichen wie der Kernenergie oder der Gentechnologie – sind keine Lösung und schaden dem Forschungsplatz Schweiz massiv. Es droht der Verlust von Wissen, Kapital und Arbeitsplätzen.

Montag, 3. August 2009 19:44
Der Verlust von Wissen, Kapital und Arbeitsplätzen ist keine Drohung, sondern bereits Realität. Die CH-Gentechnikforschung ist praktisch tot und die letzten Reste werden bald beerdigt. Die Sonnen- und Windergieunternehmen sind wegen den Rahmenbedingungen im Ausland entstanden. Die wenigen CH-Unternehmen sind höchstens Übernahmekandidaten. Was wird als nächstes versenkt? Ich hoffe Sie haben mit ihrer Politik Erfolg und können dieses eigentliche Wissensmassaker stoppen.
Dienstag, 4. August 2009 2:12
Sehr gut. Da geht es endlich eimal um die echten Hemmnisse…
Dienstag, 4. August 2009 22:24
Was fuer Hemmnisse ? Die Wissenschaftler haben halt den Fehler gemacht und jahrelange den Buerger nicht mit einbezogen, dann muss man sich nicht wundern wenn Moratorien angenommen werden. Erst seit einigen Jahren haben das ETH, PSI und UNI erkannt, dass man mit Infoveranstalltungen sehr viel erreichen kann. Eine Enegiequelle die uns abhaengig vom Ausland macht, Kernenergie, Gas, Oel kann wohl kaum Zukunftstechnolgie sein.
Samstag, 8. August 2009 16:52
Der Position kann ich vollumfänglich zustimmen.
Mittwoch, 19. August 2009 11:37
Sehr gut. Die Forschungsfreiheit muss aber gekoppelt sein an eine Überführung in Anwendungen. Was nützt es, wenn man nach jahrelangem Admin/Regulierungskampf mit Stammzellen forschen darf, aber keine Therapie daraus entsteht?
Donnerstag, 20. August 2009 15:43
Forschungsfreiheit unbedingt! Und gleichsam eine Ethikkommission, die wahrnehmbar ist.
Samstag, 22. August 2009 15:16
Sehr gut.
Weg mit Denkpausen
Montag, 24. August 2009 10:28
Aus der Forschung müssen Firmen entstehen können, die nicht durch Regelungen eingeschränkt werden, die faktisch einem Anwendungsverbot neuer Technologieeb gleichkommen (z.B. Nanotechnologie). Die Schweiz braucht endlich gleiche oder bessere regulatorische Spiesse als die Konkurrenz, sonst brauchen wir uns in Zukunft auch bei Gutqualifizierten nicht über Jugend- und Massenarbeitslosigkeit zu wundern.