30. Steuerliche Entlastung von F&E

Steuerliche Entlastung von Forschung und Entwicklung

Um nachhaltig und auch fiskalisch von Forschungsresultaten profitieren zu können, benötigt die Schweiz als Standort für F&E eine attraktive Input- und Output-Förderung. Eine solche Besteuerung käme inländischen wie ausländischen Konzernen und Investoren gleichermassen zugute. Auf diese Weise könnte sich die Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb als attraktiver Forschungs- und Unternehmensstandort behaupten, der Investitionen anzieht, Arbeitsplätze schafft und die Volkswirtschaft als Ganzes stärkt. Ein entsprechender Vorstoss der FDP-Liberalen Fraktion wurde vom Bundesrat am 18.02.2009 leider ablehnend beantwortet (5).

(5) Mo. 08.3853. Einführung von steuerlichen Fördermassnahmen zur Stärkung des Forschungsstandorts Schweiz

9 Kommentare

  1. 1

    Nein. Die Schweiz sollte endlich Schluss machen mit diesen gezielten Besteuerungen oder Steuerentlastungen. Wir müssen generell eine niedrige Besteuerung haben. Flat Rates statt Differenzierungen und Progressionen oder Degressionen. Keine Mehrfachbesteuerungen des Einkommens, des Vermögens, des Vermögens, des Vermögens.. bis hin zum Erbe…

  2. 2

    ja da bin ich voll einverstanden, nur bis es soweit ist sollte man auch was tun.

  3. 3

    Markus Saurer hats Problem erkannt liebe FDP. Das mit der Flat Rate kann man aber nur hinbringen wenn man die Familien entlastet und ein paar andere Dinge richtig stellt. Dort muesst ihr ansetzen, Familienbesteuerung Kinderabzuege, keine Ausnahmen fuer Superreiche die nichts in der Schweiz versteuern nur Wohnraum wegnehmen. Da muesste man halt alle ins Boot holen um so einen Wurf hin zu kriegen. Wenn ihr das schafft, seit ihr wieder staatstragend und nicht nur die Partei fuer Leute die mehr als 250k CHF pro Jahr verdienen.

  4. 4

    Familien sollten dringend entlastet werden. Ich als Alleinerziehende (verwittwet) erlebe da meine Stories. Im Kanton St. Gallen muss ich noch Handänderungssteuer bezahlen weil ich die Liegenschaft erbe. Das kann es doch nicht sein! Da ich eine minimale Rente erhalte, musste ich mir sofort eine Stelle suchen und dies mit 53 Jahren. Glück gehabt und eine gefunden. Aber werde ich dafür belohnt? Nein ich bezahle Steuer und Steuern.

  5. 5

    Zudem wird mir ein Beistand aufgezwungen wo ich die Kosten für die Anhörung der Kinder auch noch bezahlen muss. Für fünf Minuten Fr. 480.–. Den Beistand zahlen meine Kinder wenn Sie genug erben. Der Stundenansatz bestimmt die Gemeinde (Fr. 240.–). Ist so etwas wirklich wirtschaft. Zumal ich die Erbteilung sowieso der Vormundschaftsbehörde vorlegen muss. Trotz Testament und Ehevertrag musste ich nun einen Anwalt nehmen. Das kurbelt die Wirtschaft schön an.

  6. Christian Bütikofer
    Mittwoch, 19. August 2009 11:35
    6

    Steuerentlastungen an einem Ort, Mehrbelastungen an zwei anderen Orten…. und dabei werden bei uns die Steuergesetze bald auch so komplex, dass nur noch Berater durchblicken.

    Die FDP soll sich für eine Flat Rate Tax einsetzen. Die Obwaldner haben es schon gemerkt, die Thurgauer haben jetzt bald die Chance dazu. Der Bund soll (wenn er denn überhaupt direkte Steuern braucht, was eigentlich ja eine Ausnahme, ein Sündenfall im Rahmen des zweiten Weltkriegs sein sollte!) nur eine Flat Rate ohne jedwede Abzüge beziehen, die dann auch schön tief sein muss.
    Das wäre eine Innovation, die als neue Rahmenbedingung - ich wiederhole mich - dem Herrn Steinbrück und seinen Kollegen echte Schwierigkeiten beschaffen würde. Dann könnte man wohl auch die ganzen Pauschalsteuern für reiche Ausländer abschaffen, denn wenn die Flat Rate genug tief ist, kommen sie trotzdem zu uns. Mit tiefen Steuern das Steuersubstrat erhöhen und dadurch die Einnahmen des Staates verbessern, das wäre doch eine FDP-Forderung!

  7. 7

    Wenn eine Unternehmung als Start-Up im Technologie- oder Biotechsektor tätig ist, erwartet sie für die ersten Betriebsjahre wahrscheinlich ausschliesslich Verluste, weil sie nahezu null Umsatz generiert und die Gesamtkosten in F&E fliessen (man investiert in Humankapital und Infrastruktur um ein Produkt zu entwickeln). Bei Zulassung oder Erfolg des Produktes wird die Unternehmung dann meistens von einem grösseren Multi übernommen, der diesen Trend oder Entwicklung verschlafen hat. Eine steuerliche Entlastung eines Unternehmens in der Produktentwicklungsphase bringt also nichts, da in den vor-Breakeven Jahren sowieso nur steuerliche Verluste resultieren. Es profitieren von einer solchen Forderung also lediglich Grossunternehmen, die zwar F&E betreiben, diese Tätigkeit aber nicht zum eigentlichen Kerngeschäft gehört.

    Sollten also solche Firmen gezielt gefördert werden sollen, was vital für den Innovations- und Bildungsmarkt Schweiz ist (Zusammenarbeit Hochschulen, Arbeitsplätze für Spezialisten, etc.), müssen andere Wege gefunden werden.

    Subventionen oder Anschubfinanzierungen gehören jedoch nicht gerade zu den Kernanliegen von uns Freisinnigen. Trotzdem ist es wichtig, wenn der Staat solche Unternehmen fördert, denn gehören diese doch zu den Innovationstreibern unseres Landes.

  8. 8

    Schliesse mich Markus Saurer voll und ganz an!

  9. 9

    3 Mal Nein.
    Her mit der Flat Tax.
    Niemand ausser Steuerbeamten und Steuerberatern versteht das System noch.
    Wir erzeugen mit jeder Ausnahme weitere, nicht transparente Ungerechtigkeiten.
    Zudem wird kostbares Geld vernichtet/verschwendet durch die Zwillinge Steuerbeamte und -berater

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